Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Aktuelles:

 

Stellungnahme zur Auflösung der Stasi-Unterlagenbehörde

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/

 

 

Kritik an Abwicklung der Stasi-Forschung.

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/m-3-19-stasiforschung/

 

 

Kritik an den Vorschlägen des Bundesbeauftragten für  die Stasi-Unterlagen zur Abwicklung von Außenstellen

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aktuelle Veranstaltungen

 

Führung:

nach Anmeldung

 

7. Juli 15.30 Uhr

 

Stasi contra Kiez

Führung am ehem. Stasi-Gelände

 

Anmeldung erforderlich

bueko_1501_berlin@web.de

 

24.7.2019 18.00 

"Blockflöten" oder Widerstandsnester?

Geschichte der Blockparteien in der DDR

mit Siegfried. Suckut

 

Rückschau.

 

 

Ausstellungseröffnung mit Film: Fußball im Hinterhof der Stasi.

 

 

 

Zeit 20. Februar 2019 um 17 Uhr

 

Ort: Stasi-Museum

 

Haus 1, Ruschestr. 103

 

10365 Berlin

 

 

 

 

29.11.2018 18.30 Uhr

 

Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann.

 

Fr, 30.11.18 I 18.00 Uhr

 

Berlin-Filme zur Migration

 

Wir bleiben hier, Dirk Otto, DDR, 1990, 31' (deutsch)

 

Zentralflughafen THF, Karim Aïnouz, Deutschland/Frankreich/Brasilien, 2018, 97’ (OmEngUT)

 

 

13.11.2018, 18.30 Uhr 

 

Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos


Vortrag Dr. Martin Jander. Revolutionsmythos der 68er-Bewegung

  

24. 10. 2018, 18. 30 Uhr

Revolutionsheld oder Totengräber der parlamentarischen Demokratie?

 Karl Liebknecht in der Novemberrevolution.

10.10. 2018, 18.30 Uhr 

 

Staat und Revolution bei Marx und Lenin.

 

Vortrag Wolfgang Templin

 

 

11. September 18.30 Uhr

1968 Ost trifft 1968 West

-1968 und die Folgen für 1989 und bis heute

 

am 28. August 2018 

Anhörung zum Thema Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg 

 

 4. Juni 2018

DDR GESCHICHTE-ZEITZEUGEN: Martin Brama  

 

13. Juni 2018

Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953: Lutz Rackow

 

12. April 2018 

Sexueller Missbrauch in der DDR

 

 1. März 2018 

Einst als Bürgerrechtler gehätschelt, jetzt als „AfD-Anhänger“ verpönt?

 

 15. Januar 13.30 Uhr

Bunker auf dem Stasi-Gelände Sonderführung

 

14. Januar 2018

 Aktion Fehlschlag

Massenverhaftung gegen  Ausreisewillige und Oppositionelle rund um die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 17. Januar 1988 

  

7. Dezember 2017 

Tödliche Missverständnisse.

Fluchtversuche von DDR-Bürgern bis 1989 über Bulgarien  

 

14. November 2017
 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966. .inführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

  

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Teil eins einer Biographie

 

 28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

  

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Die Stasi-Rolle

 Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

  

9. 11.2016

Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/

 

si-Gelände in Berlin 

 

Klicken Sie hier, um Inhalt hinzuzufügen.

 
 

Aktuelles:

 

Stellungnahme zur Auflösung der Stasi-Unterlagenbehörde

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/

 

 

Kritik an Abwicklung der Stasi-Forschung.

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/m-3-19-stasiforschung/

 

 

Kritik an den Vorschlägen des Bundesbeauftragten für  die Stasi-Unterlagen zur Abwicklung von Außenstellen

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klicken Sie hier, um Inhalt hinzuzufügen.

</div
Mittwoch, 24.07.2019 um 18.00 Uhr
 
 
"Blockflöten" oder Widerstandsnester?
Neues zur Geschichte der Blockparteien in der DDR
 
Referent: Dr. Siegfried Suckut (Historiker, Berlin)
 
Moderation: Detlef W. Stein (Historiker, OEZ BERLIN)
 
 
Zum Buch

Nach dem Zusammenbruch des DDR-Sozialismus 1989/90 durften sich Organisationen als »Siegerinnen der Geschichte« empfinden, die bis dahin nur ein politisches Schattendasein gefristet hatten: die vier von der SED kontrollierten Blockparteien CDU, LDPD, DBD und NDPD. Die beiden ersten, bereits 1945 auf sowjetische Initiative mit gesamtdeutschem Organisationsanspruch in Berlin gegründeten, schlossen sich ihren früheren westdeutschen Schwesterparteien an und blieben so bruchlos (Mit)-Regierungsparteien. Die 1948 von den Sowjets und der SED selbst aufgebauten und eigenen Vertrauensleuten geleiteten, die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) und die National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD)  traten noch schnell den beiden älteren Blockorganisationen bei. Mitglieder, die den Anschluss mitvollzogen wurden im zweiten Schritt ebenfalls zu Mitstreitern in den Bonner Regierungsparteien.

Dieser Integrationsprozess wurde in der Öffentlichkeit von heftigen Diskussionen begleitet, die, gerade im Vorfeld von Wahlen, bis heute andauern. Waren diese Parteien nicht primär als opportunistische, angepasste SED-Verbündete, als »Blockflöten« einzustufen, derer sich jetzt CDU und FDP zur Mehrheitsbeschaffung bedienten? Oder waren sie, so die Gegenthese vieler ihrer früheren Mitglieder, eine stille Opposition im Lande, weil sie sich indirekt gegen einen Beitritt zur SED entschieden und dafür in Kauf genommen hatten, dass sie im DDR-Sozialismus nicht Schuldirektor, Diplomat, NVA- oder Stasi-Offizier werden konnten?  

Über Fragen wie diese soll diskutiert und über Funde in den Partei- und Stasiakten informiert werden.

 

Zum Autor

Siegfried Suckut, Jg. 1945, forschte in den 1980er Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim über die DDR-Blockparteien und griff das Thema nach Öffnung der DDR-Archive wieder auf. Von 1997-2005 leitete er die Forschungsabteilung in der »Gauck-Behörde«.

 
Freier Eintritt!
 
Ort: Haus 1 linker Aufgang, Raum 614 am STASI MUSEUM
Ruschestr. 103, 10365 Berlin (am U-Bf. Magdalenenstrasse)
 
EINE VERANSTALTUNG DES BÜRGERKOMITTES "15. JANUAR" IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM OSTEUROPAZENTRUM BERLIN.
 
 
 
 
 

 

letzte  Veranstaltung 

Audiomitschnitt:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungsnachlese-2019-7049.html?id=3475

 

 

Aufarbeitung in der Krise? Was heißt Aufarbeitung 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution?

Podiumsdiskussion am 4. April 2019, 18.30 Uhr; Haus 22; Auf dem ehemaligen Stasigelände, Ruschestr. 103, 10365 Berlin, U-Bahn Magdalenenstraße

 

Eine gemeinsame Veranstaltung des Bürgerkomitees »15. Januar« e.V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

In den vergangenen Monaten ist heftig über Strukturen und Methoden der Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutiert worden. Einige plädieren dabei für einen „Paradigmenwechsel“ durch eine stärkere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte. Andere warnen entschieden vor einer Verharmlosung der Diktatur in SBZ und DDR. Unabhängig von den konkreten Anlässen für diese Debatte scheint uns 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution die Zeit reif dafür zu sein, die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland kritisch zu bilanzieren. Was wurde erreicht? Wo befindet sich die Aufarbeitung im Spannungsfeld von Wissenschaft und politischen Bildung? Welche Rolle spielen die Opfer der Diktatur in diesem Prozess? Ist der antitotalitäre Konsens eine brauchbare Leitschnur und wie kann Aufarbeitung vorbeugend gegen Extremismus wirken?

 

Teilnehmer:

Jörg von Bilavsky, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Stiftung Ettersberg

Dr. Jens Gieseke, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Dr. Anna Kaminsky, Bundesstiftung Aufarbeitung

Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Dr. Erhart Neubert, Historiker

Moderation: Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee »15. Januar« e.V.

 

 

 

 

 

Ausstellung mit Film: Fußball im Hinterhof der Stasi. Der SV Lichtenberg zu DDR-Zeiten

ab August 2019 wieder im Stasi-Museum in Berlin Lichtenberg

 

                                                   

 

Der nach dem Krieg von Sportfans im Lichtenberger Kiez gegründete Verein war ein Rarität in einem Staat, in dem der Sport eigentlich „von oben“ kontrolliert und angeleitet sein sollte. Der Sportverein konnte mehr als zwei Jahrzehnte seine relative Unabhängigkeit als Privatverein bewahren. Auch später überlebte der Verein, obwohl das Ministerium für Staatssicherheit unmittelbar nebenan saß, alles misstrauisch beobachtete und sich schließlich auch das Stadion einverleiben wollte. 

 

Die Ausstellung handelt von Konflikten und Kompromissen, Eigensinn und Anpassung, mit denen die Altlichtenberger Vereinsmitglieder durch die DDR kamen und ihren Eigenheiten erhielten. Die Frage ist auch, inwieweit der Mythos um den Namensgeber des Stadions, den von den Nazis ermordeten Arbeitersportler Johannes Zoschke, hierbei eine Rolle spielte.

 

 

 

 

 

 

 

Ort: Stasi-Museum

Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

 

 

 

Freitag, 1.02.2019 um 18.00 Uhr

 

 

 

INVASION 1968


Die Niederschlagung des Prager Frühlings

 

Buchvorstellung

 

mit

Dr.Markus Nesselrodt Herausgeber und Historiker 

Dr. Stefan Wolle, Autor und Historiker 

Detlef W. Stein,  Autor und Historiker 

Dr. Ernst Schwarz, Zeitzeuge 

 

 

Zum Buch
In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 begann die Invasion der Warschauer Paktstaaten in die Tschechoslowakei. Sowjetische, bulgarische, polnische und ungarische Streitkräfte setzten gemeinsam dem sogenannten Prager Frühling mit Gewalt ein Ende. Der tschechoslowakische Versuch, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu etablieren, war gescheitert.
In diesem Buch rekonstruieren Historiker die Invasion aus der Perspektive der beteiligten bulgarischen Armeen und fragen nach den Reaktionen der DDR-Intellektuellen auf das sozialistische Experiment im Nachbarland. Zwei Zeitzeugen beschreiben ihre Erinnerungen an das Nichteingreifen der NVA-Truppen und stellen ihre persönlichen Beziehungen in die Tschechoslowakei zu Zeiten der Reformen dar. 
Ergänzt werden die Aufsätze durch eine Einführung in die Ursprünge des Prager Frühlings und eine umfangreiche Bibliografie mit weiterführenden Literatur- und Webhinweisen.

 

ORT: ehemaliges Stasi-Gelände

Haus 1, Raum 614 (6.Etage)

Ruschestr. 103, 10365 Berlin

Freier Eintritt

 

 

Zusammenarbeit mit dem Bürgerkomitee 15. Januar und dem OsteuropaZentrum Berlin.

 

 

 

 

 

Nächste Stasi-Geländeführung: 

nach Anmeldung

oder

Sonntag, 3.März 2019 um 15.30 Uhr vor Haus 1, Ruschestrasse 103, pro Person 8,-€

 

die nächsten Termine:

 

7. April 2019

5. Mai 2019

2. Juni 2019 

 

 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……

Stadtführung mit historischen Fotos

  

 

 
 
 
 
 

„Stasi contra Kiez." Die Führung zeigt an der Entwicklung der Stasi-Zentrale in Berlin, wie der Überwachungsapparat von Erich Mielke sich immer weiter ausdehnte und sich buchstäblich in den Kiez hineinfräste. Der Konflikt mit dem Umfeld steht symbolisch für die Ausweitung der Überwachung und das Eindringen des MfS in den Alltag der DDR-Bürger.

 

 

 

Dauer: ca. 90 Minuten

Teilnehmergebühr: 8 Euro pro Person

reduzierte Gruppentarife möglich

 

 

-jeden ersten Sonntag im Monat oder frei nach Verabredung

 

Treffpunkt Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße)

 

Anmeldung unter: bueko_1501_berlin@web.de

 

inquieries: bueko_1501_berlin@web.de

  

Es können auch Anschlussführungen der ASTAK e.V. im Stasi-Museum gebucht werden.

 

 

Rückschau

 

 

 

29.11.2018 18.30 Uhr

 

 

Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann.

Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg,

Das Gerücht von der Ermordung dutzender Lichtenberger Polizisten, willkürliche standrechtliche Erschießungen, bewaffnete Straßenkämpfe, der Einsatz von Kanonen in Mietshausvierteln prägten das Bild von Berlin Lichtenberg im März 1919.

Der „Kampf um Lichtenberg“ markierte das blutige und tragische Ende der Novemberrevolution in Berlin, die einige Monate vorher so hoffnungsvoll begonnen hatte. Anhänger der parlamentarischen Demokratie, des sowjetischen Rätesystems, monarchistische Militärs und reaktionäre Paramilitärs standen im unversöhnlichen „Babylon Lichtenberg“ gegeneinander.

Der renommierte Berliner Historiker, Siegfried Heimann, lange Zeit Privatdozent am Otto Suhr Institut der FU Berlin und bis vor kurzen Mitglied der aufgelösten Historischen Kommission beim Bundesvorstand der SPD, versucht Ordnung in diese verwirrende Geschichte, die wie ein Vorbote des Unterganges der Weimarer Republik wirkt, zu bringen.

Ort:

Museum Lichtenberg Türrschmidtstraße 24

10317 Berlin

 


Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos
Eine Veranstaltung des  Aufarbeitungsvereins Bürgerkomitees 15. Januar e. V.,

gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

 

Weitere Veranstaltungen: www.buergerkomitee1501berlin.de

Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos

 

 

13.11.2018


Vortrag Dr. Martin Jander. Revolutionsmythos der 68er-Bewegung.

 

Das Thema: Kurfürstendamm, Ecke Joachim Friedrich Straße und Johann Georg Straße. Hier wurde am 11. April 1968 der bekannteste Repräsentant des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), Rudi Dutschke, durch drei Schüsse schwer verletzt. Wolf Biermann sang: „Drei Kugeln auf Rudi Dutschke, ein blutiges Attentat. Wir haben genau gesehen, wer da geschossen hat. Ach Deutschland, Deine Mörder! Es ist das alte Lied. Schon wieder Blut und Tränen, was gehst Du denn mit denen, Du weißt doch was Dir blüht!“

Das Attentat löste die „Osterunruhen“ in West-Berlin und West-Deutschland aus und trieb eine ganze Generation in die Revolte.

 

Martin Jander referiert über den „Revolutionsmythos der 68er-Bewegung“.

 

Der Referent: Dr. Martin Jander (geboren am 21. Januar 1955 in Freiburg im Breisgau) ist Historiker, Politikwissenschaftler und Journalist. Seine Schwerpunkte in Forschung und Publikationen sind die Geschichte der Opposition in der DDR und der linke Radikalismus in der Bundesrepublik Deutschland. Jander arbeitete u. a. im Archiv „APO und soziale Bewegungen“ der FU-Berlin, und zuletzt in einem Projekt der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur zu Erforschung der internationalen Beziehungen der Roten Armee Fraktion (RAF). 

Das jüngste von Jander mit-herausgegebene Buch trägt den Titel: "Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR". Es ist im Wochenschau Verlag (Frankfurt/M.) erschienen: http://www.wochenschau-verlag.de/studium-wissenschaft/nach-auschwitz-schwieriges-erbe-ddr-2578.html

 

Ort: ehemaliges Stasi-Gelände
Haus 1, linker Aufgang, Raum 614
Ruschestraße 103 
Berlin-Lichtenberg (10365)
U-Bahn Magdalenenstraße U 5 (11 min vom Alexanderplatz entfernt)

Eine Veranstaltung des  Aufarbeitungsvereins Bürgerkomitees 15. Januar e. V.,

gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

Weitere Veranstaltungen: www.buergerkomitee1501berlin.de

 

 

Zum Vortragszyklus

Das 100-jährige Jubiläum der Novemberrevolution, der 200. Geburtstag von Karl Marx und 50 Jahre „1968“ sind Anlass, sich mit dem linken Revolutionsmythos auseinanderzusetzen. Weniger der Anfang als vielmehr der Fortgang der Novemberrevolution ist bis heute historisch umstritten. Waren insbesondere die Aktionen der Sparkisten und Kommunisten die Fortsetzung einer politischen und sozialen Emanzipationsbewegung oder Putschismus, um die Macht zu erringen? Mit der Ablehnung der parlamentarischen Demokratie  beriefen sie sich auf den Marxschen und Leninschen Revolutionsmythos. 50 Jahre griff die Revolte der „68er“ diesen Mythos wieder auf. Sie strebten individuelle Emanzipation an, viele folgten aber auch dem Vorbild kommunistischer Revolutionäre, die unter Berufung auf Marx und Lenin Diktaturen begründeten.

Vortragszyklus zum kommunistischen Revolutionsmythos

Bisherige Themen: Revolutionsmythos bei Marx und Lenin, W. Templin; Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in der Novemberrevolution, M. Scharrer

Weitere Themen

29.11.2018 18.30 Uhr Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann. Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg, Veranstaltungsort.: Museum Lichtenberg Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin

Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

 

 

Vortragszyklus zum kommunistischen Revolutionsmythos

10.10. 2018, 18.30 Uhr Staat und Revolution bei Marx und Lenin.

Vortrag Wolfgang Templin

Der Philosoph und ehemalige DDR-Oppositionelle, Wolfgang Templin, der gerade erst mit dem Berliner Landesorden ausgezeichnet wurde, eröffnet den Vortragszyklus in dem Jahr, indem gleich mehrerer revolutionärer Anstöße gedacht wird. 

Das 100-jährige Jubiläum der Novemberrevolution, der 200. Geburtstag von Karl Marx und 50 Jahre „1968“ sind Anlass, sich mit dem linken Revolutionsmythos auseinanderzusetzen. Weniger der Anfang als vielmehr der Fortgang der Novemberrevolution ist bis heute historisch umstritten. Waren insbesondere die Aktionen der Sparkisten und Kommunisten die Fortsetzung einer politischen und sozialen Emanzipationsbewegung oder Putschismus, um die Macht zu erringen? Mit der Ablehnung der parlamentarischen Demokratie  beriefen sie sich auf den Marxschen und Leninschen Revolutionsmythos. 50 Jahre griff die Revolte der „68er“ diesen Mythos wieder auf. Sie strebten individuelle Emanzipation an, viele folgten aber auch dem Vorbild kommunistischer Revolutionäre, die unter Berufung auf Marx und Lenin Diktaturen begründeten.

 

10.10. 2018, 18.30 Uhr Staat und Revolution bei Marx und Lenin.  Wolfgang Templin

24. 10. 2018, 18. 30 Uhr Karl Liebknecht in der Novemberrevolution. Dr. Manfred Scharrer

13. 11. 2018 18. 30 Uhr Revolutionsmythos der 68er-Bewegung. Dr. Martin Jander

 

29.11.2018 18.30 Uhr Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann. Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg, Veranstaltungsort.: Museum Lichtenberg Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin

Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

Ort:

Alle Veranstaltungen bis auf die letzte finden auf dem ehemaligen Stasi-Gelände statt
 
Haus 1, linker Aufgang, Raum 614
Ruschestraße 103 
Berlin-Lichtenberg (10365)
U-Bahn Magdalenenstraße U (11 min vom Alex)

 

 

 

 

Nächste Stasi-Geländeführung: 

 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……

Stadtführung mit historischen Fotos

  

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

„Stasi contra Kiez." Die Führung zeigt an der Entwicklung der Stasi-Zentrale in Berlin, wie der Überwachungsapparat von Erich Mielke sich immer weiter ausdehnte und sich buchstäblich in den Kiez hineinfräste. Der Konflikt mit dem Umfeld steht symbolisch für die Ausweitung der Überwachung und das Eindringen des MfS in den Alltag der DDR-Bürger.

  

Dauer: ca. 90 Minuten

Teilnehmergebühr: 8 Euro pro Person

reduzierte Gruppentarife möglich

 

-jeden ersten Sonntag im Monat oder frei nach Verabredung

Treffpunkt Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße)

 

Anmeldung unter: bueko_1501_berlin@web.de

 

oder online_Buchung 

 

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch

test