Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Aktuelles:

 

Aufarbeitungsvereine fordern Erinnerung an den Stätten der Repression in Berlin-Lichtenberg

Diskussion zum Stasi-Gelände

 

Pressemitteilung

19.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen 2017

Demnächst:

 

 

3. Dezember 15.30 Uhr  

Stasi contra Berlin-Lichtenberg

Geländeführung

Treffpunkt

Haus 1 Ruschestraße

 

 

 

 

 

 

 

Rückschau:

14. November 2017

 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

 

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

19. August 2017  

 

Führung über das Stasi-Gelände

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966

mit Manfred Krug,  Regie Frank Beyer,

Einführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

Spur der Steine

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 

Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

 

 

 

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Das Leben davor
1912-1945. Teil eins einer Biographie

 

 

28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

 

 

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Zum Jahrestag des Sturms auf die Stasi-Zentrale in Berlin

 

Die Stasi-Rolle

 

Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

 

 

9. 11.2016

Vortrag

 Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge auch zur DDR und Stasi- Geschichte  in einer europäischen Metropole

Der Gast: Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

 

 

 

 

 

 

„Die braune Saat“

 

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

 

 

 

Das Buch: Nahezu 10.000 antisemitische, rassistische und neonazistische Propaganda- und Gewaltstraftaten sind in der DDR belegt. Ende 1989 bildeten etwa 5.000 Neonazis unter der Reichsflagge „Schwarz-Weiss-Rot“ den militanten, ideologisch verfestigten Kern der rechtsradikalen Bewegung, um die herum es etwa 15.000 Sympathisanten gab.

Diese überraschenden Zahlen präsentiert Harry Waibel in seinem Buch, das demnächst erscheinen wird. Sie zeigen, dass heutige rechtsradikale Tendenzen und Attacken auf Ausländer in Ostdeutschland eine längere „Tradition“ haben, als zuweilen angenommen.

Auch in der SED-Diktatur bildeten Neonazis sowohl die Speerspitze als auch den Motor für eine sich dynamisch entwickelnde rechte Bewegung, die sich gegen die Existenz der kommunistischen Herrschaft richtete. Die Struktur der Neonazis wurde ab Ende der 1970er Jahre dramatisch dadurch verstärkt, weil mehrere tausend Skinheads, Hooligans und Heavy-Metal-Fans dazu stießen.

Die institutionelle Judenfeindschaft zeigte sich lange, verkleidet als „Antizionismus“, in einer verschärften politischen und ideologischen Kontrolle der wenigen Jüdinnen und Juden, die sich zur Jüdischen Gemeinde bekannten. Erst ab der zweiten Hälfte des Jahres 1988 wurde von den Sicherheitsorganen eine „Dokumentation R“ erstellt - „R“ wie „Rowdy“ - in der Rechtsradikale erfasst wurden.

Das in Kürze erscheinende Buch beschreibt Gründe, wieso der Antifaschismus der SED die neonazistische, antisemitische und rassistische Bewegung in ihrer Entwicklung nicht erkennen und stoppen konnte.

 

 

Der Autor: Harry Waibel ist durch zahlreiche fundierte Untersuchungen zum Neonazismus und Antisemitismus in der DDR bekannt. Er promovierte als Historiker am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und ist als Dozent und Autor tätig.

                                              

 

Zeit: 28. März 2017, 18.30 Uhr

 

Ort:

Cafe Vernunft

ehemaliges Stasi-Gelände

Ruschestraße 103

Berlin-Lichtenberg (10365)

U-Bahn Magdalenenstraße

 

 

Christian Booß, für den Vorstand

 

Weitere Veranstaltungen: www.buergerkomitee1501berlin.de/veranstaltungen/

                                                                                             

Kontakt: Bürgerkomitee 15. Januar e.V. Berlin, Ruschestr. 103,10635 Berlin, Internet www.Buergerkomitee1501berlin.de, Buergerkomitee_1501_berlin@web.de

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch