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Aktuelles:

 

Bürgerkomitee 15. Januar e.V. fordert Sicherung der Stasi Buntglaswand

 

3. Februar 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen 2018

Demnächst:

4. Februar

7. Januar 15.30 Uhr  

Stasi contra Kiez

Führung am ehemaligen MfS-Gelände

Treffpunkt

Haus 1 Ruschestraße

 

 

 

Rückschau:

 

Januar 11.30 Uhr

Aktion Fehlschlag

Wie die Stasi vor 30 Jahren mit Massenverhaftung Ausreisewillige und Oppositionelle rund um die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 17. Januar 1988 bekämpfte und was daraus wurde…..

 

 15. Januar 13.30 Uhr

Bunker auf dem Stasi-Gelände Sonderführung

  

7. Dezember 2017 

 Tödliche Missverständnisse.

 

Fluchtversuche von DDR-Bürgern bis 1989 über Bulgarien  in den Westen

 

 

14. November 2017

 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

 

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

19. August 2017  

 

Führung über das Stasi-Gelände

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966

mit Manfred Krug,  Regie Frank Beyer,

Einführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

Spur der Steine

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 

Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

 

 

 

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Das Leben davor
1912-1945. Teil eins einer Biographie

 

 

28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

 

 

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Zum Jahrestag des Sturms auf die Stasi-Zentrale in Berlin

 

Die Stasi-Rolle

 

Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

 

 

9. 11.2016

Vortrag

 Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge auch zur DDR und Stasi- Geschichte  in einer europäischen Metropole

Der Gast: Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

 

Bürgerkomitee fordert Sicherung der Stasi-Buntglaswand  

Presseinformation

Stand 3.2.2018

 

Das Stasi-Großbuntbild „Revolution: Frieden unserem Erdenrund“ soll von den Kulturverwaltungen für das ehemalige Stasi-Gelände gesichert werden, fordert der Bürgerkomitee 15. Januar e.V. . Der Wert dieses Propagandaglasbildes ist eines, wenn nicht das größte seiner Art, was aus DDR-Zeiten erhalten ist. Ein redlicher Verkauf durch die Deutsche Bahn AG bzw. Erwerb durch Kunstspekulanten ist bis heute nicht öffentlich nachvollziehbar. Die Kulturverwaltungen des Bundes und des Landes Berlin sollten verhindern, dass das Kunstwerk erneut außer Landes geschafft wird, den Besitzwechsel prüfen lassen und es denkmalspflegerisch und kunstrechtlich für das ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg sichern. Es kann nicht angehen, dass auf dem ehemaligen Stasi-Gelände immer wieder Erhaltenswertes verschwindet oder wegsaniert wird, um dann mit Millionenaufwand die Welt des MfS museal zu rekonstruieren.

 Das Bild war von Stasi-Chef Erich Mielke für einen Gebäude komplex in Auftrag gegeben worden, der Anfang der 1980er Jahre fertig gestellt wurde. Der DDR-Künstler, Richard Otfried Wilhelm, hatte zuvor schon ein Glasgroßbild im Palast der Republik erstellt. Das 2O Meter lange und Tonnenschwere „Revolution: Frieden unserem Erdenrund“ symbolisiert, wie Lenin und die sowjetische Revolution mit den bewaffneten Organen den Frieden in die Welt bringt. Derart ideologisiert gingen täglich hunderte von MfS-Mitarbeitern an dem Bild vorbei zu Versammlungen, in die Kantine oder zum Einkaufen in dem Komplex, der für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Das Mehrzweckgebäude, das sog Haus 18 wurde international bekannt, weil es nach der Besetzung der Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990 von Demonstranten gestürmt wurde.

Nach Recherchen der „Zeit“ (Ausgabe Ost vom 1.2. 2018) hatte das Bild in den 1990er Jahren, als das Gebäude der Deutschen Bahn AG gehörte, den Besitzer gewechselt. Ein Vertrag konnte bis heute weder von der Deutschen Bahn  AG, noch vom jetzigen Besitzer vorgelegt werden. Der jetzige Besitzer, ein Kunsthändler schaffte das monumentale Bild nach Miami/Florida, um es für einen Millionenbetragt auf einer Kunstmesse zu verkaufen. Da dies nicht gelang, wurde das Bild jetzt in Berlin wieder eingelagert und soll angeblich ins Ausland erkauft werden. Die Berliner Kunstverwaltung hatte auf Anfrage des Bürgerkomitees 15. Januar e.V. geantwortet, dass sie aus rechtlichen Gründen nichts unternehmen könne, wenn sich das Bild im Ausland befände. 

Das Bürgerkomitee hatte anlässlich der ersten Veröffentlichung in der „Zeit“ vom  (12.1. 2017) staatliches Engagement in dieser Sache gefordert. (Büko-Presseinformation 26.2.2017)

Foto unter: http://buergerkomitee1501berlin.de/mfs-gelaende/grossbuntbild/

 

 

Für den Vorstand

 

Dr. Christian Booß

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch