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m tuelles:

 

Umstritten:

Abrisse auf dem ehemaligen Stasi-Gelände

 Dazu ein Film

https://www.youtube.com/watch?v=guGFbUPnxms&t=38s

 

 

Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde.

http://buergerkomitee1501berlin.de/abwicklung-der-stasiunterlagenbehoerde/

 

 

Demnächst wieder

 

Nächste Stasi-Geländeführung: 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann…

 

neu

am 7. Juni, 21. Juni

… http://buergerkomitee1501berlin.de/fuehrungen-onlinetickets/

oder nach Vereinbarung

bueko_1501_berlin@web.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung 03/19

 

30 JAHRE NACH DER FRIEDLICHEN REVOLUTION IN DER DDR

 

DIE STASI-UNTERLAGENBEHÖRDE OHNE Stasi-FORSCHUNG?

 

Der Bundesbeauftragte für die STASI-Unterlagen ist nach Informationen des Berliner Aufarbeitungsvereins "Bürgerkomitee 15. Januar" dabei, seine Forschungsabteilung zu zerlegen.

Mehrere Wissenschaftler sollen dem Vernehmen nach an andere Institutionen abgegeben werden, wenn auch weiterhin vom Bund bezahlt. Kürzlich hat sich die Behörde auch von dem profilierten Spionageforscher Helmut Müller-Enbergs getrennt. Andere Wissenschaftler sind in andere Bereiche des BStU umgesetzt worden. Die Übrigen sollen nach Informationen des Bürgerkomitees vorrangig keine neuen Forschungen zur MfS-Geschichte mehr durchführen, sondern und statt dessen archivwissenschaftlichen Tätigkeiten nachgehen. Für solche Arbeiten sind die Wissenschaftler, überwiegend Historiker oder Politologen, aber fachlich nicht qualifiziert.

Diese Maßnahmen zielen faktisch auf eine Zerschlagung der MfS/ AfNS-Forschung innerhalb der Behörde ab. Langfristig wird dies dazu führen, dass die Stasi-Forschung generell an Bedeutung in Deutschland verlieren wird. Dafür gibt es keine fachliche Begründung. Es gibt zahlreiche blinde Flecken, wo Desiderata bestehen, wie bspw. die internationale Kooperation mit anderen kommunistischen Geheimpolizeien, der internationalen Spionagetätigkeiten des MfS, usw..

Für die derzeitige Umstrukturierung hat die Jahn-Behörde keine Legitimation, sie widerspricht im Gegenteil staatlichen Vorgaben. Das Stasi-Unterlagengesetz (StUG) schreibt dem BStU Veröffentlichungen zu Struktur, Methoden und Wirkungsweisen des MfS vor. Gemeint sind damit auch qualifizierte wissenschaftliche Erkenntnisse. Dafür hat der Deutschen Bundestag jahrzehntelang, auch im laufenden Haushaltsjahr, Gelder bereit gestellt und regelmäßig auch die Forschungsberichte in den zweijährigen Tätigkeitsberichten zustimmend zur Kenntnis genommen. Erst vor einigen Jahren wurde vom Bundestag ein wissenschaftliches Beratungsgremium geschaffen, um die Anschlussfähigkeit der BStU-Wissenschaft zu sichern. Auch der Reformauftrag, den der Deutsche Bundestag 2016 im Gefolge einer Expertenkommission erteilt hat, sieht nicht die Zerschlagung, sondern die Bildung einer eigenständigen Forschungseinrichtung vor.

 Kritik an der BStU-Forschung

Unbestreitbar ist die Forschung des BStU seit den 1990er Jahren immer wieder in die Kritik gekommen. Sie wurde in der Wachstumsphase der Behörde über das Maß ausgeweitet. Ein Forschungskonzept, dass das Profil der BStU-Forschung gegenüber anderen Institutionen ausweist, fehlt bis heute. Die BStU ist auf internationalen Fachkonferenzen zur Aufarbeitung der kommunistischen Geheimdienstapparate derzeit kaum präsent. Ein oft kritisierter Punkt sind die Zeiten zur Durchführung von Forschungsprojekten, die teilweise deutlich länger dauern, als es dem DfG-Standard entspricht.  Interne Streitigkeiten wurden mehrfach publik. Mehrfach gab es öffentlich den Verdacht, dass dienstliche Kapazitäten im Übermaß zu privaten publizistischen Interessen genutzt wurden. Das liegt insgesamt den Schluss nahe, dass es Defizite, in der Konzeption, Struktur Leitung und Anleitung geben könnte. Die aufgeführten Probleme belegen jedoch nur die Notwendigkeit von Reformen innerhalb der Behörde nicht für die Zerschlagung der BStU-Forschungsabeilung.

Das Bürgerkomitee 15. Januar fordert die Aufsichtsgremien der BStU und den Kulturausschuss des Deutschen Bundestages auf, die derzeitige faktische Auflösung zur STASI-Forschung zu stoppen - und statt dessen sinnvolle Reformen für die Forschung einzuleiten.

 

Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

Der Vorstand


 

 Pressemitteilungen zu ähnlichen Themen:

Kritik am Außenstellenkonzept des BStU

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

zur elektronischen Rekonstruktion der Stasi-Akten

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-1-19-elektronische-rekonstruktion-der-stasi-akten-tot/

Erreichbarkeit: Dr. Christian Booß,

bueko_1501_berlin@web.de

01715311140

 

Führungen am ehemaligen Stasi-Gelände: Stasi contra Kiez

weitere Veranstaltungen: www.buergerkomitee1501berli

Neu ab dem 25. Mai: Führungen am Stasi-Gelände.

Jeden zweiten Sonntag oder auf Anfrage: http://www.buergerkomitee1501berlin.de/fuehrungen-onlinetickets/

 Führungs-Anfragen unter bueko_1501_berlin@web.de

 

 Aktuelles Programm: Live-Online-Stream auf YouTube.de

 

Unsere Reihe zum ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin-Lichtenberg

  

nächster Live-Stream: 28. Mai 2020, 18:30 Uhr. https://youtu.be/iaEFJ9NOdBc

 

Roedeliusplatz: Idylle oder Ort des Gedenkens?

Neubewertung eines Schauplatzes der Nachkriegsrepression 

  

Im Gefängnis am Roedelius Platz in Berlin befand sich einst das wichtigste Militärtribunal der Besatzungsarmee. Es verurteilte hunderte zum Tode. Dies war für den Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar u.a. Anlass, ein würdiges Gedenken zu fordern. Am Platz befanden sich nach 1945 auch noch weitere Orte der Repression. Auch die Hauptadresse der Stasi war hier.  Das Bezirksamt Lichtenberg griff die Idee auf. Ein Runder Tisch entwickelte einen Text für eine Ausschreibung für die künstlerische Gestaltung eines Denkortes.

 

Der Moderator des Runden Tisches Rainer Klemke im Gespräch.   

 

näheres: www.buergerkomitee1501berlin.de

 

 

 nächster Live-Stream: 17. Juni 2020, 18:30 Uhr. 

 Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953. in Kooperation mit der Gedenkstätte Lindenstraße., Potsdam 

 

 

 

 

 

Rückschau

 

letzter Life-stream: https://www.youtube.com/watch?v=fSvVDNouX_g&feature=youtu.be

 Magdalena   Der Stasi-Knast am ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin.

 

Er war berüchtigt, der DDR-Schriftsteller Jürgen Fuchs hat ihn legendär gemacht: Madalena, der Knast an der Lichtenberger Magdalenenstraße. Heute wird die Bedeutung der sogenannten Untersuchungshaftanstalt II oft unterschätzt. Die UHA war ein unverzichtbarer Bestandteil des Systems  der politischen Strafverfolgung der Stasi . Tausende politisch Verfolgte haben hier zumindest kurzfristig auf ihrer Odyssee durch das Strafsystem der DDR eingesessen. Der Historiker Sebastian Stude ist der erste, der sich systematisch mit dieser wichtigen Repressionsinstitution beschäftigt hat.

 

Die Haftanstalt Magdalenenstraße gehört zum historischen Ensemble der ehemaligen Stasi-Geländes, über dessen Zukunft gerade diskutiert wird. Die Veranstaltungsreihe des Aufarbeitungsvereins Bürgerkomitee 15. Januar liefert mit dieser und weiteren Veranstaltungen einen Beitrag zu dieser Debatte.

 

Stream auf youtube 4. Mai 18.30 Uhr https://youtu.be/fSvVDNouX_g

 

Sebastian Stude im Gespräch mit Christian Booß

 

Telefonische Fragen an den Gast sind möglich.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung des Bürgerhaushaltes Lichtenberg/Kiezfonds

 

 

Rückblick 2. Youtube-Mitschnitt:  https://www.youtube.com/watch?v=8Za5j8KUOqM

Jugend am Stasi-Gelände-  Online-Stream vom 14.04.2020

 

Der Zeitzeuge und Schriftsteller Helmut Eikermann (Jan Eik) im Gespräch

Der Schriftsteller Jan Eik erinnert sich an die Jahre, als die Repressionsorgane nach Lichtenberg kamen. Mit historischen Fotos. Helmut Eikermann ist einer der besten Chronisten der Gegend rund um das ehemaligen Stasigelände. Er verbrachte in Lichtenberg schon seine Jugend und war Zeitzeuge, als sich die Sicherheitsorgane nach dem Krieg in Alt-Lichtenberg breit machten. Später recherchierte und publizierte er zum Thema.  Eikermann war zu DDR-Zeiten als Ingenieur für den DDR-Rundfunk tätig und arbeitet seit 1987 freiberuflich als Autor und Publizist unter dem Pseudonym Jan Eik. Er verfasste Sachbücher wie Kriminalromane. Zum Thema erschien u.a..: Die Stätten meiner Kindheit. In: Horch und Guck 2(1993)6

 

  

Unsere Reihe zum ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin-Lichtenberg 2020

 

Film zum Thema: Vandalismus von Staats wegen: Abriss von Haus 6 im Jahr 2019. https://www.youtube.com/watch?v=guGFbUPnxms&t=38s 

 

verschoben bzw. in Planung:

 

Befreiung  vom Nationalsozialismus oder stalinistischer Terror? Die Haftanstalt Magdalenenstraße nach 1945

 

Eines der wichtigsten Nachkriegs-Repressionsorgane hatte seinen Sitz am späteren Stasi-Gelände. Das Sowjetische Militärtribunal. Bis heute ist in der Öffentlichkeit umstritten, inwieweit die sowjetische Besatzungsjustiz gegen NS-Täter vorging oder gegen vermeintliche Gegner des stalinistisch geprägten Besatzungsregime  und der frühen DDR. Der Historiker Peter Erler ist einer der besten Kenner der Besatzungshaftanstalten in Berlin. Zusammen mit dem Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar erforschte der die Institutionen rund um den heutigen Roedelius Platz. Er ging auch der bis heute nicht abschließend geklärten Frage der Lichtenberger  Hinrichtungen nach. Die historische Bedeutung der Haftanstalt Magdalenenstraße ist nach 1990 übersehen worden. Der Knast wurde modernisiert und zur Resozialisierungs-Frauenhaftanstalt umgewandelt. Diese Entwicklung ist kaum rückholbar, doch regten Aufarbeitungsinitaitiven um das Bürgerkomitee 15. Januar an, am Roedeliusplatz an die Repressionsgeschichte zu erinnern. Der Bezirk hat das aufgegriffen. 

 

 

Spaziergang eines Denkmalschützers über das Stasigelände

 

Der profilierte Kulturhistoriker und Denkmalpfleger Prof. Axel Klausmeier, der heute die Gedenkstätte Berliner Mauer leitet, macht sich seine Gedanken, beim Gang über das Stasigelände.

Einführungsvortrag mit anschließendem Gespräch

 

 

 

  

Großarchiv auf dem ehemaligen Stasigelände?

 

Vortrag des Präsidenten des Bundesarchivs. Dr. Michael Hollmann

 

Die steinerne Hinterlassenschaft der Stasi und ihre Bedeutung heute.

Am Beispiel der Runden Ecke Leipzig

 

Vortrag Prof. Rainer Eckert

 

Wg. Corona ausgefallen. Wird nachgeholt. In Planung.